Germanisch
Frau Holle
Handaufgebaute Keramik · Unikat
Wenn es schneit, sagt man es in Österreich und Deutschland bis heute: Frau Holle schüttelt ihre Betten aus. Die Brüder Grimm haben sie als Märchen aufgeschrieben: das Mädchen, das durch den Brunnen in ein Land darunter fällt, das Brot aus dem Ofen holt, den Apfelbaum schüttelt und für seine Sorgfalt mit Gold überschüttet wird.
Doch Holle ist weit älter als das Märchen. Als Holda oder Hulda war sie eine große Göttin des deutschen Sprachraums: Herrin des Winters und des Spinnens, Hüterin der Brunnen und Quellen, Wächterin über die Seelen der noch ungeborenen Kinder. In den Raunächten zieht sie durch das Land und sieht in jedes Haus. Sie belohnt Fleiß und Achtsamkeit, und sie vergisst nicht. Holle ist das großmütterliche Gesicht der Göttin: streng, warm und gerecht.
Holle belohnt geduldige Arbeit, und aus geduldiger Arbeit entsteht sie hier. Die Frau-Holle-Skulptur ist von Hand aus Ton geformt, im Atelier bemalt und gebrannt: ein Unikat, wie jede Göttin dieser Versammlung.
Eine Göttin nach Hause holen
Jede Göttin existiert genau einmal. Findet sie ihr Zuhause, ist sie fort. Wenn sie Sie anspricht, schreiben Sie uns. Eine Anfrage verpflichtet zu nichts.